Karl-Wilhelm Röhm referierte zur Schulentwicklung bei der Bisinger CDU

Die Schulentwicklung hat sich nicht nur in Bisingen zu einem Brennpunktthema entwickelt, welches letztendlich als Konsequenz der schulpolitischen Entscheidungen unserer derzeitigen Landesregierung zu verstehen ist.

Um betroffenen Eltern und zukünftigen Eltern einen Überblick zur Sachlage „Schule“ zu vermitteln, hatte die Gemeindeverwaltung Bisingen zu einem Informationsabend in die Hohenzollernhalle eingeladen.

Der Ortsverband hat  dieses Thema aufgegriffen und unseren erfahrenen CDU Politiker, Herrn Karl-Wilhelm Röhm MdL und Schulleiter des Gymnasiums Münsingen zu einem Themenabend eingeladen. Die Vorsitzende Anne Heller konnte rund 25 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer, darunter die CDU Kreisvorsitzende Dörte Conradi, begrüßen. Röhm nahm Bezug auf die Situation in Bisingen und erläuterte die Bildungspolitik der Grün-Roten Regierung. Ihr Bildungsvorhaben sei die Ideologie „Eine Schule für alle“. Einen Grund für eine grundlegende Veränderung in der Bildungspolitik gab es 2011 allerdings nicht, denn ein durchlässigeres Schulsystem wie das in Baden-Württemberg gibt es nirgendwo. „Verheißungsschule“ nennt Karl-Wilhelm Röhm die Gemeinschaftsschule und erläuterte dies an Beispielen den anwesenden Zuhörern. Mit dem selbstgewählten Abschluss eines jeden Einzelnen sehe die SPD das sozial Gerechte. Lehrer sind noch als Lernbegleiter vorgesehen und Klassenzimmer würden in „Lernatelier“ umbenannt. Hausaufgaben werde es grundsätzlich nicht mehr geben, eine Leistungsdifferenzierung ist in der Gemeinschaftsschule nicht möglich. Auch die Realschulen sollen in Richtung „Gemeinschaftsschule“ weiterentwickelt werden. Mit Änderung des Schulgesetztes würde die Landesregierung sogar über ein sogenanntes Abschulungsverbot diskutieren, was bedeuten würde, dass Kinder nicht mehr in Klasse 5 oder 6 auf eine andere Schule wechseln dürften. Auch wenn es für das einzelne Kind der falsche Weg wäre und viele Kinder zum Abitur gedrängt würden.  

Spannende Wortbeiträge und Empörung ergaben sich in der anschließenden Diskussion, bevor die Vorsitzende Anne Heller das Wort zum Abschied ergriff und Röhm sowie allen dankte, die gekommen waren.

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